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Produktvideos für den ganzen Katalog: so planen Sie, ohne jede SKU zu drehen

So kommt auf jede Produktseite ein Video: welche SKUs zuerst, was Sie dem Studio schicken, wie die Serie läuft und was Sie vor dem Livegang prüfen.

Die meisten Onlineshops haben Video bei fünf Produkten und Fotos bei den übrigen dreihundert. Der Grund ist Rechnerei. Ein klassischer Produktdreh kalkuliert jeden Artikel als eigene kleine Produktion: Studiotag, Set, Crew, Schnitt. Für das Hero-Produkt geht das auf, irgendwo bei der fünfzigsten SKU nicht mehr.

AI-Produktion verschiebt, wofür das Geld ausgegeben wird. Teuer ist, den Look einmal zu bauen: Szene, Licht, Kamerabewegung, Tempo. Danach läuft jedes Produkt durch dasselbe Setup, und die Zusatzkosten pro SKU sind ein Bruchteil des ersten Videos. In diesem Artikel geht es darum, eine solche Serie so zu planen, dass die ersten fünfzig Videos stimmen und die nächsten zweihundert denselben Weg nehmen.

Schritt 1. Entscheiden, welche Produkte zuerst kommen

Beginnen Sie mit den Produkten, bei denen sich Bewegung am schnellsten auszahlt, und heben Sie den Rest des Katalogs für spätere Serien auf:

  • Produkte, die Sie schon bewerben. Wenn auf einer SKU Werbebudget liegt, bekommt das Werbekonto mit dem Video etwas Neues, das es gegen die laufenden Fotos testen kann.
  • Produkte, die man auf einem Foto schwer versteht. Textur, Größe, wie sich ein Deckel öffnet, wie ein Stoff fällt. Das Video beantwortet die Frage, die der Käufer sonst an den Kundenservice schicken würde.
  • Ihre Bestseller. Mehr Traffic heißt, Sie sehen schneller, ob das Video etwas verändert.

Zehn bis zwanzig SKUs sind eine gute erste Serie. Unter etwa zehn Produkten kann ein klassischer Dreh noch die einfachere Wahl sein, und das sagen wir dann auch.

Schritt 2. Das richtige Material schicken

Das Produkt im Bild muss Ihres sein, bis zum Etikett. AI baut die Szene um Ihr Produkt herum, deshalb muss das Studio das Produkt genau so sehen, wie es ist. Schicken Sie pro SKU:

  1. Pack Shots aus mehreren Winkeln, in der höchsten Auflösung, die Sie haben. Vorne, hinten, seitlich und das Detail, das verkauft (ein Verschluss, eine Textur, eine Düse).
  2. Die Etikett-Druckdaten, wenn der Text auf der Packung im Video lesbar sein soll.
  3. Was sich nie ändern darf: Farben mit Pantone- oder Hex-Werten, Logoplatzierung, ein von der Rechtsabteilung wörtlich freigegebener Claim.
  4. Wo das Video läuft: Produktseite, Marktplatz-Listing, Reels, TikTok, YouTube Shorts. Jeder Ort braucht sein eigenes Format, und mit dem Format ändert sich der Schnitt.

Wenn Sie Markenmaterial haben, das Ihnen gefällt, schicken Sie es mit. Ein Studio kann dessen Look über die ganze Serie treffen.

Schritt 3. Ein Produkt freigeben, bevor die Serie startet

Diesen Schritt würden viele gern überspringen, und genau er schützt das Budget. Das Studio macht einen einzigen Produktfilm, und Sie einigen sich auf den Look: Licht, Hintergrund, Tempo, wie das Produkt ins Bild kommt, was auf der Endkarte steht.

Prüfen Sie ihn wie ein Kunde. Stimmt die Farbe auf dem Handy? Ist das Etikett scharf? Sieht das Material echt aus? Wenn sich eine Oberfläche nicht ehrlich nachbilden lässt (manche Metallics und durchsichtige Flüssigkeiten sind schwierig), wollen Sie das jetzt hören, bevor Sie zweihundert davon bezahlen.

Schritt 4. Die Serie produzieren

Ist der Look freigegeben, laufen die übrigen SKUs durch dasselbe Setup. Eine gute Serie hält alles fest außer dem Produkt: gleiche Szene, gleiches Timing, gleicher Aufbau der Endkarte. Bleibt alles andere gleich, wirken vierzig Produkte wie eine Marke.

Lassen Sie sich die Lieferung in einer Tabelle geben: SKU, Dateiname, Format, Länge, Version. Die Dateien landen im Shopsystem und im Backoffice des Marktplatzes, und ein klares Benennungsschema spart einen Tag Zuordnungsarbeit.

Schritt 5. Werbevarianten auf die fertigen Master bauen

Die Produktseite braucht eine ruhige, saubere Version. Das Werbekonto braucht etwas anderes: einen Hook in der ersten Sekunde, Preis oder Angebot im Bild, eine eigene Endkarte pro Kampagne. Bauen Sie das als Varianten des fertigen Masterfilms, das kostet weit weniger als jedes Mal ein neues Video.

Dieselbe Logik gilt für Saisons. Sommeraktion, neuer Preis, Black-Friday-Endkarte: Die Variante ändert sich, der Basisfilm bleibt. Eine Saisonkampagne wird zur Lieferung, ohne neuen Dreh.

Was Sie vor dem Livegang prüfen

Gehen Sie jede Datei vor dem Upload mit einer kurzen Liste durch:

  • Das Produkt entspricht dem echten: Farbe, Proportionen, Etikett, Stückzahl in der Packung.
  • Jeder Claim im Bild ist freigegeben und aktuell, Preise eingeschlossen.
  • Text steht innerhalb der Safe Area jeder Plattform, damit Buttons und Untertitel ihn nicht verdecken.
  • Die Datei hat das richtige Format und die richtige Länge für ihren Platz.
  • Das Video funktioniert ohne Ton, für Feeds, die stumm abspielen.

Die ausführliche Liste, mit Tipps für Feedback, das eine Korrekturrunde spart, finden Sie in der Checkliste für AI-Werbevideos.

Was es kostet

Im Katalogmaßstab vergleichen Sie den Preis pro Video bei Ihrem Volumen. Das erste Produkt beginnt mit unserem Video Shoot Test für 950 €. Serien kalkulieren wir nach Volumen, und Sortimente, die sich jeden Monat ändern, laufen meist über einen monatlichen Retainer. Die ganze Preisleiter steht auf der Preisseite.

Wenn Sie sehen wollen, wie das für Ihr Sortiment aussieht, schicken Sie uns den Katalog mit den SKUs, mit denen Sie anfangen würden. Wir antworten mit einem Preis pro Video und einem Plan für das erste Produkt.

E-Commerce Ein Video für jede SKU, nicht nur fürs Hero-Produkt